Kommunikationskanäle im B2B Content Marketing

By | 19. Dezember 2015

Um den B2B-Content im Bereich des Content Marketing und auch speziell für Kundenreferenzen gezielt an die Öffentlichkeit zu bringen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

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Dafür sollen nun die wichtigsten internen als auch externen B2B-Kommunikationskanäle aufgezeigt werden.

Interne Kommunikationskanäle im Content Marketing

  1. Corporate Blog

Corporate Blogs funktionieren genau wie andere Blogs, nur dass sie von Firmen verfasst werden. Diese können für die interne und externe Kommunikation genutzt werden und somit die Marketingzeile des Unternehmens verfolgen. Dazu gehört das Bewerben von Content und den Leistungen. Mit gutgeschriebenen, authentischen Artikeln hat das Unternehmen so häufig aktualisierten, qualitativ hochwertigen Web-Content – auch für SEO-Strategien. Durch gut gewählte Keywords für Google und Co. sowie stets aktualisierte Inhalte, können die Suchergebnisse bei Google für das Unternehmen maßgeblich verbessert werden.

  1. E-Newsletter

E-Newsletter sind E-Mails, die periodisch versendet werden und zielgruppenspezifische Informationen enthalten. Es ist essentiell, dass diese dem Leser einen Mehrwert bieten können. E-Newsletter ermöglichen die Kommunikation zwischen Bestandskunden und potenziellen neuen Kunden und enthalten auch häufig Content Marketing Artikel. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass vor dem Versenden eines Online-Newsletters die Erlaubnis des Empfängers eingeholt werden muss.

  1. Microsite

Eine Microsite ist eine „kleine“ Webseite, die von der regulären Webseite des Leistungsanbieters getrennt ist. In der Regel hat diese eine sehr geringe Navigationstiefe und behandelt ein einzelnes Thema sehr umfassend, welches eine autarke Internetpräsenz bildet. Ergänzend zur regulären Präsenz des Anbieters kann eine Microsite die Zielgruppe gezielter ansprechen und wird häufig für spezielle Werbezwecke oder für die Darstellung von speziellen Inhalten genutzt.

  1. Printmagazine/Print-Newsletter

Ein Print-Magazin unterscheidet sich von einem normalen Newsletter darin, dass die behandelten Themen um einiges ausführlicher dargestellt werden. Qualitativ hochwertig produzierte Print-Produkte werden mit dem Unternehmen positiv in Zusammenhang gebracht und aufgrund der digitalen Informationsüberflutung im Internet (z.B. an digitalen Newslettern) eher gelesen. Dies liegt daran, dass die Empfänger inzwischen eine andere Sichtweise auf Print haben und Print nach wie vor als „hochwertiger“ angesehen wird.

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Zu den internen Kommunikationskanälen für B2B-Content Marketing gehört zudem die Unternehmenswebseite, wo überwiegend alle B2B-Inhalte des Unternehmens gestreut und alle Kundenreferenzen aufgelistet werden. Diese ist zudem auch ein gutes Mittel für die SEO.

29 Beitrag 1 Valerie

Externe Kommunikationskanäle

  1. B2B-Fachportale

B2B Fachportale sind Internetportale, die mit Fachinformationen zu einem bestimmten Themengebiet gefüllt sind. Diese Portale bieten Quellen mit einem hohen Qualitätsstandard und werden häufig von professionellen Informationsanbietern, Fachverbänden, Instituten o.ä. gepflegt. Im B2B Bereich werden auf Fachportalen häufig Studien, Whitepaper, Ratgeber oder auch Infografiken von hoher Qualität von Unternehmen für Unternehmen bereitgestellt und sind somit ein gutes Mittel, um sich seriös nach außen darzustellen.

  1. Natural Search

Natural Search Ergebnisse (auch organicsearch genannt) umfassen all diejenigen Suchergebnisse bei Suchmaschinen wie Google, die nicht bezahlt werden. Das heißt, die Suchergebnisse basieren auf der natürlichen Indexierung, die Webseiten nach Keywords usw. durchsucht – somit darauf, was die Indexierung als relevanteste Seite für die Such-Bezeichnung empfindet. SEO hilft dabei, ein höheres Ranking in den Natural Search Ergebnissen für die Webseite oder Microsite zu erreichen. Ein gutes Ranking bei Google kann auch für Kundenreferenzen helfen, da PaidAdvertisements häufig ein geringeres Vertrauen entgegengebracht wird.

  1. Online-Magazine

Online-Magazine sind keine reinen Online-Abbildungen von Print-Magazinen, sondern besitzen häufig noch interaktive Funktionen. Es kann unter anderem auf verschiedene Seiten verlinkt, Videos und Audio eingebunden sowie unterhaltsame Content-Elemente eingebaut werden. Dennoch erfüllt ein Online-Magazin ähnliche Eigenschaften wie Print-Magazine. Sie sind aktuell, besitzen meist eine inhaltliche Orientierung, sprechen eine bestimmte Zielgruppe an und erscheinen regelmäßig. Unternehmen können hier beispielsweise ihre aktuellen Leistungen und Produkte näher erläutern.

  1. SlideShare

Die Internet-Plattform slideshare.net verfolgt das Ziel des Teilens von Wissen im Internet und hat sich auf Präsentationen und andere spezialisierte Inhalte konzentriert. Mit dem Dienst können Präsentationen, Infografiken, Dokumente, Videos, PDFs und Webinare hochgeladen und geteilt werden. Für B2B-Content Marketing können hier Fakten knapp und unterhaltsam präsentiert werden. Von B2B-Anbietern werden in der Regel Informationen zu Markttrends, zu Leistungen, Studien, Einblicken hinter die Kulissen, etc. bereitgestellt.

  1. Social Media

Social Media Kanäle gewinnen neben dem B2C-Bereich auch im B2B-Bereich immer weiter an Attraktivität und stellen mit die wichtigsten Kommunikationskanäle dar. Bei der Nutzung von Social Media stehen die Lead-Generierung, die Kunden-Interaktion und die Aufmerksamkeitserzeugung im Vordergrund. Dabei ist es essentiell, die gewonnene Aufmerksamkeit zu nutzen, um die Zielgruppe mit informativen Inhalten überzeugen zu können.

  1. LinkedIn

Linkedin ist eine webbasierte B2B Kommunikations-Plattform, auf der sich mit Geschäftskontakten professionell vernetzt werden kann. Es gibt zusätzlich noch viele weitere Möglichkeiten, LinkedIn zu nutzen, wie z.B. Inhalte mit anderen zu teilen und das Unternehmen professionell zu präsentieren. Aufgrund der hohen Anzahl an Mitgliedern und der hohen Reichweite stellt LinkedIn eine hervorragende Content Marketing Plattform dar, auf der Artikel, Kundenreferenzen, Pressemitteilungen und ähnliches geteilt werden können. Das deutsche Äquivalent XING ist LinkedIn relativ ähnlich und muss deswegen nicht genauer beschrieben werden.

Social Media Kanäle haben dazu beigetragen, dass der Content und auch Kundenreferenzen mit mehr Informationen, interaktiven Elementen und Bewegtbild unterhaltsam, visuell ansprechend und informativ vorgezeigt werden können. Dazu tragen sie zu einer besseren Sichtbarkeit bei.

 

Die Inhalte wurden im Rahmen einer Masterarbeit von Valerie Rößler unter dem Titel „Business-to-Business Content Marketing“ an der Hochschule der Medien Stuttgart erarbeitet.

Dieser Beitrag wurde auf dem Blog von Trusted References veröffentlicht. Trusted References ist eine Plattform für B2B-Marketing & -Vertrieb für Unternehmen, Selbständige & Freiberufler. Mehr dazu: www.trustedreferences.de

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